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Sicherheit bei automatischen Schrankenanlagen
Stadlmayr Verkehrssysteme
Zuletzt aktualisiert: 2. September 2026
Schutz für Personen und Fahrzeuge
Der wichtigste Aspekt bei der Errichtung automatischer Schrankenanlagen ist die Gewährleistung maximaler Sicherheit für passierende Personen und Fahrzeuge.
Es ist wichtig zu beachten, dass automatische Schranken nicht für den Personenverkehr gedacht oder geeignet sind. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Regelung und Vereinzelung von Kraftfahrzeugen.
Fußgänger und Radfahrer stellen aufgrund ihrer geringen Größe und physikalischen Eigenschaften potenzielle Gefahren dar, die technisch nur schwer abzusichern sind.
Ein weiteres Sicherheitsproblem sind Motorräder, da sie durch ihre vergleichsweise geringe Metallmasse von den üblichen Bodenschleifen schwer erfasst werden können. Der ungeschützte Fahrer eines Motorrads ist bei einer Kollision mit dem Schrankenbaum direkt betroffen und kann dabei stürzen.
Daher ergibt sich die Notwendigkeit, für Fußgänger und Radfahrer separate Zugänge zu schaffen und für den Motorradverkehr geeignete externe Sicherheitselemente, wie z.B. Radarsensoren zu integrieren.
Eine der besten Möglichkeiten, Gefahrenbereiche bei automatischen Schrankenanlagen abzusichern, ist der Radarscanner R-Loop.
Er schafft eine konfigurierbare Sicherheitszone, die alle gängigen Fahrzeugtypen sowie Fußgänger erfasst und schützt.
Die wichtigsten Sicherheitseinrichtungen für automatische Schranken
Lichtgitter
– ein Sicherheitsnetz aus Licht
72 gekreuzte Lichtstrahlen detektieren auch schmale Objekte wie Fahrzeugdeichseln.
Induktionsschleifen
– die verborgenen Helfer
Ein Leitfaden zur Funktion, Herstellung und den Bauformen von Bodenschleifen.
Ultraschall – Sensor
– das absolute Gehör
Die praktischen Sensoren benötigen kein Gegenstück und keine Reflektoren.
Radarscanner R-Loop
– der schlauste von allen
Ersetzt Induktionsschleifen und erspart Schneid- und Fräsarbeiten.
Lichtschranke
– einfach und günstig
Die bewährte Sicherheitseinrichtung für Schranken und Tore.
Passive Sicherheitseinrichtungen
sind Vorrichtungen, die nicht aktiv in die Schrankenbewegung eingreifen, durch ihr Vorhandensein aber die Sicherheit der Anlage erhöhen.
Die nachfolgenden, passiven Sicherheitseinrichtungen sind gemäß EU-Norm vorgeschrieben:
- Reflektorstreifen am Schrankenbaum für bessere Sichtbarkeit
- Warnleuchten am Schrankengehäuse signalisieren anstehende oder stattfindende Bewegungen des Schrankenbaumes
- Beidseitig am Schrankengehäuse angebrachte Warnschilder mit dem Hinweistext „Achtung automatische Schranke”
- Interner oder abschließbarer, allpolig trennender Hauptschalter, für die Abschaltung der Stromversorgung bei Servicearbeiten