Stadlmayr Verkehrssysteme
Lichtschranken, bestehend aus einem Sender und einem Empfänger, werden häufig zur Absicherung der Schließkanten von Schranken und Toren eingesetzt. Wird der Lichtstrahl zwischen den beiden Geräten unterbrochen, wird die Schließbewegung der Schranke durch die Steuerung unterbrochen und die Bewegung reversiert (oder gestoppt), um eine Gefährdung zu verhindern.
Begrenzte Eignung für den Personenschutz
Einfache Lichtschranken sind oft unzureichend für einen umfassenden Personenschutz, insbesondere als alleinige Sicherheitseinrichtung.
Der Lichtstrahl ist gebündelt und bildet im Wesentlichen nur eine eindimensionale Überwachungslinie (vergleichbar mit einem gespannten Faden). Nur wenn ein Hindernis direkt diese Linie durchbricht, wird das System ausgelöst. Es fehlt eine breite Sicherheitszone („Vorlauf“), die bewegliche Objekte, wie z.B. einen herannahenden Fußgänger oder einen sich beugenden Passanten, frühzeitig erfassen kann.
Unzureichender Fahrzeugschutz
Auch für den Sachschutz von Fahrzeugen ist eine Einstrahl-Lichtschranke als alleinige Maßnahme mangelhaft.
Bei LKWs oder Anhängern kann der Lichtstrahl beispielsweise unter der Deichsel oder der Ladefläche hindurchdringen, ohne die Schließung zu unterbrechen.
Normen erfordern mehrstufige Sicherheit
Die aktuellen Normen (wie die DIN EN 13241 und DIN EN 12453 für kraftbetätigte Tore/Schranken) fordern für die meisten Einbausituationen mehrstufige und redundante Sicherheitssysteme. Dies bedeutet in der Regel die Kombination von unterschiedlichen Sicherheitssensoren. Für einen ausreichenden Personenschutz sind daher oft ergänzende Einrichtungen wie Radarsensoren oder Mehrstrahl-Lichtschranken/Lichtgitter (zur Überwachung einer breiteren Zone) erforderlich.
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und wahlweisem Batteriebetrieb.
Lichtschranken sind als alleinige Sicherheitseinrichtung bei LKW-Verkehr unzureichend.
Der Lichtstrahl kann zwischen Zugmaschine und Anhänger oder durch sonstige Freiräume der Fahrzeuge durchleuchten. Die Schrankensteuerung registriert das Hindernis nicht und gibt den Schließbefehl.
Auch für Radfahrer und Motorradfahrer ist eine einfache Lichtschranke als alleinige Absicherung unzureichend.
Der Lichtstrahl erfasst Objekte erst, wenn sie sich direkt in der Strahlenebene befinden. Es fehlt eine vorlaufende Sicherheitszone, um der Schrankensteuerung die Möglichkeit zu geben, rechtzeitig auf das Hindernis zu reagieren und eine Kollision zu verhindern.
In solchen Anwendungsfällen ist zum Beispiel ein Radarscanner die geeignete Lösung, da dieser eine variable und dreidimensionale Sicherheitszone vor der Schranke überwacht.
Ungeachtet der genannten Einschränkungen können Lichtschranken bei einfachen Schrankenanlagen mit reinem PKW-Verkehr und separatem Personenzugang als Sicherheitseinrichtung dienen. Korrekt eingesetzt, stellen sie eine kostengünstige Lösung dar, die ihren Zweck auch bei jeder Witterung zuverlässig erfüllt.
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Bei optionalem Batteriebetrieb beträgt die Lebensdauer der Batterie ca. 2 Jahre
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