Stadlmayr Verkehrssysteme
Der Radarscanner MWD bietet eine hervorragende Alternative zu den bislang verwendeten Induktionsschleifen, die zur Steuerung von automatischen
Schranken eingesetzt werden.
Der kompakte Scanner wird direkt am Schrankengehäuse montiert und erfordert keinerlei Bearbeitung des Fahrbahnbelages.
Das Gerät kann in einem konfigurierbaren Bereich Personen und Fahrzeuge detektieren und voneinander unterscheiden. Zusätzlich wird die Bewegungsrichtung des Objektes erkannt und störender Querverkehr ausgeblendet.
Die Radartechnologie ermöglicht einen äußerst zuverlässigen Betrieb bei jedem Wetter. Witterungseinflüsse wie Schnee, Nebel oder Regen werden ebenso ignoriert wie starke Sonneneinstrahlung.
In der praktischen Anwendung kann der Sensor mehrere Funktionen einer Bodenschleife ersetzen:
Zusätzlich bietet der Radarsensor eine zuverlässige Absicherung von Personen im Schrankenbereich. Die Konfiguration des Sensors erfolgt via Bluetooth und der zugehörigen Smartphone App.
Der Radarsensor MWD überwacht zwei, in den Abmessungen einstellbare Felder,
für die Sicherheit und die Annäherung von Fahrzeugen.
Der kompakte Radarscanner kann mit einer geeigneten Montagekonsole direkt am Schrankengehäuse befestigt werden.
Im Gegensatz zu Induktionsschleifen sind dabei keine Schneid- oder Fräsarbeiten an der Fahrbahn erforderlich. Besonders bei Schotterstraßen, gepflasterten Fahrbahnen oder bei starken Rissen im Asphalt bietet der Scanner eine perfekte Möglichkeit für eine zuverlässige Absicherung und Detektion von Fahrzeugen und Personen.
Die Montagehöhe beträgt je nach Anwendung ca. 60 cm. Der Scanner ist durch sein Funktionsprinzip völlig resistent gegen Sonneneinstrahlung oder Reflexionen an Fahrzeugoberflächen.
Das Detektionsfeld kann in den Einstellungen der Smartphone- App angepasst werden, sodass auch Pendelstützen, die in den Scannerbereich hineinragen, ausgeblendet werden.
Besonders lange Fahrzeuge wie LKW oder Sattelzüge benötigen bei Einfahrten und in Verladezonen ausreichend Platz zum Rangieren.
Mittelinseln sind hierbei oft hinderlich, da sie die Bewegungsfreiheit stark einschränken. Die Lösung ist eine Doppelschranke im Synchronbetrieb ohne Verkehrsinsel. Die dadurch gewonnene Durchfahrtsbreite erleichtert das Manövrieren und schützt Schranken sowie Bediensäulen effektiv vor Anfahrschäden.
Synchronbetrieb bei Schranken bedeutet, dass eines der beiden Geräte den gesamten Ablauf verwaltet, während die zweite Schranke nur den Bewegungen der Ersten folgt.
Um höchste Sicherheit für die Anlage zu gewährleisten, kommen zwei MWD-Radarscanner zum Einsatz (einer pro Schranke).
Jeder Scanner erzeugt ein Sicherheitsfeld sowie eine separate Detektionszone. Letztere kann als Impulsgeber für die automatische Ausfahrt oder zur Aktivierung von Peripheriegeräten (z. B. Ticketgeber) genutzt werden.
In der Schrankensteuerung werden die beiden Sicherheitsfelder zu einer einzelnen, großen Schutzzone kombiniert und die Funktion der übrigen Zonen definiert.
Alle benötigten Parameter und Einstellungen lassen sich komfortabel über die Smartphone- App konfigurieren.
Die 3D-Abtastung der Silhouette eines Objekts ermöglicht eine eindeutige Unterscheidung zwischen Fahrzeugen und Fußgängern.
Optische Detektoren und Ultraschallsensoren können Objekt nur anhand ihrer Breite unterscheiden, das führt zu Fehlöffnungen der Schranke.
Die klassische Induktionsschleife: Spezialisiert, aber blind für Menschen
Lange Zeit galt die Bodenschleife als unangefochtener Standard für die zuverlässige Unterscheidung zwischen Personen und Fahrzeugen. Das Prinzip ist simpel wie effektiv: Induktionsschleifen reagieren ausschließlich auf Metall.
Was bei Sicherheitsanwendungen ein Nachteil ist – da Personen für das System „unsichtbar“ bleiben und somit nicht vor dem Schließen der Schranke geschützt sind –, erweist sich bei der Impulsgebung als Vorteil: Die Schranke öffnet sich nur für Fahrzeuge; Fußgänger lösen keine Fehlöffnungen aus.
Die Schwächen optischer Sensoren und Ultraschallsysteme
Alternative Sensortypen wie Ultraschall oder Laserscanner kämpfen oft mit der Differenzierung. Da ihr Erfassungsfeld meist zweidimensional arbeitet, können sie Personen und Fahrzeuge nicht unterscheiden.
Um Fehlöffnungen zu vermeiden, behilft man sich oft mit der Objektbreite: In der Konfiguration wird eine Mindestbreite definiert. Das Problem dabei? Eine Gruppe von Fußgängern erreicht diese Breite schnell und löst die Schranke ungewollt aus. Zudem lassen sich diese Sensoren leicht durch simples Abdecken mit der Handfläche „überlisten“.
Die Lösung: Intelligente 3D-Abtastung durch Radarscanner
Der Radarscanner MWD setzt genau hier an und bietet eine überlegene Objekterfassung. Statt nur simple Flächen oder Breiten zu messen, tastet er die Silhouette des Objekts im Raum ab.
Mustererkennung: Die erfassten Konturen werden in Echtzeit mit einer Datenbank abgeglichen. Nur wenn das Profil einem Fahrzeug entspricht, erfolgt das Öffnungssignal.
Fußgänger-Ignoranz: Selbst größere Gruppen von Passanten werden als „Nicht-Fahrzeug“ erkannt und konsequent ignoriert.
Manipulationsschutz: Ein absichtliches Abdecken des Sensors führt nicht zur Auslösung, sondern wird vom System als Störung bzw. ungültiges Signal erkannt.
Das Überwachungsfeld des Sensors kann auch nach vorne verschoben werden.
Eine sehr nützliche Funktion bei manchen Einbausituationen.
Funktionsweise
Die Durchfahrtserkennung gibt einen Impuls aus, wenn ein Objekt den Absicherungsbereich in Fahrtrichtung verlässt, welches zuvor den Öffnungs-/Anwesenheitsbereich ausgelöst hat. Wenn im Öffnungs-/Anwesenheitsbereich eingestellt ist, dass nur Fahrzeuge detektiert werden (Standardeinstellung), gilt dies somit auch für die Durchfahrtserkennung.
Es erfolgt kein Impuls, wenn ein Fahrzeug den Absicherungsbereich auslöst, diesen dann jedoch entgegen der Fahrtrichtung rückwärts wieder verlässt.
Anwendung zur Ticketvalidierung
Bei einem Parkhaus kann die Durchfahrtserkennung verwendet werden, um zu validieren, dass ein Fahrzeug tatsächlich durch die Schranke durchgefahren ist. Wenn das zuvor gezogene Ticket erst gültig wird, nachdem der Impuls von Ausgang 3 eingegangen ist, kann so Parkbetrug vorgebeugt werden. Die Durchfahrtserkennung ersetzt dabei die dritte Schleife hinter der Schranke, die bei Verwendung von Induktionsschleifen häufig zum Zweck der Ticketvalidierung eingesetzt wird.
Anwendung zur Zählung einfahrender Fahrzeuge
Mit Hilfe einer externen Auswerteeinheit, welche die Impulse der Durchfahrtserkennung zählt, kann die Anzahl der in Fahrtrichtung einfahrenden Fahrzeuge gezählt werden. Hierbei werden Fahrzeuge, die entgegen der Fahrtrichtung fahren, sowie Personen oder rückwärts ausfahrende Fahrzeuge nicht mitgezählt, sondern nur die tatsächlich eingefahrenen Fahrzeuge.
Vandalismussichere Halterung mit einem optimalem Detektionswinkel von 30°
Radarscanner im angepassten Gehäuse
Screenshots der App für die Konfiguration des Radarscanners.
Jedes erfolgreiche Projekt beginnt mit einem Gespräch
Unterpilsbach 27
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