Stadlmayr Verkehrssysteme
Ein häufiger Fehler bei der Projektierung von Zufahrten ist eine zu knapp bemessene Durchfahrtsbreite.
Zwar werden bei neuen Anlagen meist standardmäßig CAD-Schleppkurven erstellt, in der Praxis erweisen sich viele Zufahrten dennoch als zu eng.
Das Problem verschärft sich, wenn LKW-Fahrer sehr nah an ein Terminal heranfahren müssen, um Kartenleser oder Sprechanlagen zu erreichen. Mit langen Sattelzügen ist ein kollisionsfreies Rangieren hier oft kaum möglich.
Schwarzer Reifenabrieb an Bordsteinen und beschädigte Gehäuse sind daher selten die Schuld der Fahrer, sondern die direkte Konsequenz schlechter Planung.
Diese vermeidbaren Engpässe führen regelmäßig zu schweren Anfahrschäden an Schrankenantrieben oder abgeknickten Schrankenbäumen
Einwandfreie Ausführung einer LKW-Zufahrt. Durch die erhöhte Verkehrsinsel wird das Risiko für Anfahrschäden minimiert und die Schrankenbäume rücken besser in das Sichtfeld der Fahrer. Die Fahrbahn ist sehr breit und die LED-Beleuchtung sorgt auch bei Dämmerung für eine gute Erkennbarkeit der Schrankenbäume.
Es muss ja nicht gleich so enden, trotzdem muss immer auf die Belastungsgrenzen einer Schranke geachtet werden.
Die Einschaltdauer (ED) ist ein entscheidendes Kriterium bei der Anschaffung einer Schrankenanlage.
Eine Schranke mit einer ED von 40–60 % benötigt zwischen den Arbeitszyklen eine Ruhephase und ist somit nur für niedrig frequentierte Einfahrten (z. B. Privatparkplätze) geeignet.
Alle von uns eingesetzten Schranken von Magnetic verfügen über eine Einschaltdauer von 100%, sind also für einen konstanten Dauerbetrieb geeignet. Die erwartete Lebensdauer liegt bei Access, Access-Pro H und Toll-Schranken bei 10 Millionen Zyklen. Die Schwerlastschranken Xl2 und XXL erreichen 2 Millionen Zyklen. Bei täglich 250 Zyklen sind das 20 Jahre.
Leider werden immer wieder extrem unterdimensionierte Schrankenanlagen installiert, da sich manche Anbieter damit einen Preisvorteil in der Angebotsphase verschaffen. Solche Anlagen überstehen oft nur knapp die gesetzliche Gewährleistungszeit und sorgen durch häufige Ausfälle für ständigen Ärger und Folgekosten.
Da fast jeder Hersteller Modellreihen mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit im Programm hat, ist bei vorliegenden Angeboten ein genauer Vergleich der technischen Daten anzuraten. Wer ein Auto kauft, prüft schließlich auch, ob ihm für den Preis ein Kleinwagen oder eine Limousine angeboten wurde.
Nach Auftragserhalt stellen wir unseren Kunden umgehend die Pläne für die Fundamenterstellung zur Verfügung.
Die Fundamente sind generell bis auf Frosttiefe zu betonieren und an der Oberkante mit einem geraden Glattstrich zu versehen. Die Elektrorohre sollten mittig aus dem Fundament ragen und alle Kabel mit etwa zwei Meter Überlänge eingezogen sein.
Eine Fundamentplatte, die während der Betonarbeiten in das Fundament versetzt wird, ist nicht erforderlich, unsere Schranken werden direkt auf das Fundament verschraubt.
Für die Wandmontage ist optional eine Stahlkonsole erhältlich; Voraussetzung hierfür ist eine statisch tragfähige Betonmauer.
Unsere Schrankensysteme benötigen eine Versorgungsspannung von 230Vac/50Hz.
Die detaillierten Kabelpläne versenden wir unmittelbar nach technischer Auftragsklarheit.
Schranke Magnetic XL2 mit einer Wandkonsole an einer massiven Betonwand verschraubt
Ein perfektes Fundament für eine Schranke:
Die Kanten sind abgeschrägt und die Oberkante liegt über dem Straßenniveau.
Dies verhindert das ständige Durchfließen von Regenwasser bzw. Salzwasser im Winter.
Die Elektrorohre sind mittig angeordnet und die Kabel haben eine ausreichende Überlänge.
#glücklichermonteur #weihnachten
Entwässerungsrinne und Kanaldeckel im Schrankenbereich verhindern
den Einbau einer Induktionsschleife. Hier müssen andere Sicherheitseinrichtungen eingesetzt werden.
Schwenkbereich des Schrankenbaums
Bei der Planung und Ortsbegehung ist zwingend auf Hindernisse im Schwenkbereich des Baumes zu achten. Hierzu zählen insbesondere Stromleitungen (Überkopf), Äste von Bäumen oder bauliche Vorsprünge an Fassaden.
Störfaktoren für Induktionsschleifen
Metallische Objekte im Boden, wie Kanaldeckel oder Abflussrinnen, beeinflussen das Magnetfeld von Induktionsschleifen erheblich. Zu fest verbauten Metallteilen ist daher ein Mindestabstand von 0,6 m (seitlich) einzuhalten.
Problematik bei Stahlbeton (Bewehrung) In Bereichen wie Brückenwaagen oder Tiefgarageneinfahrten werden häufig Baustahlgitter zur Betonbewehrung eingesetzt. Diese Gitter verringern die Empfindlichkeit der Bodenschleife drastisch. Während die Detektion von PKW oft noch möglich ist, ist sie für LKW (aufgrund der größeren Bodenfreiheit) häufig unzureichend.
Lösung: In diesen Zonen muss Spezialbeton mit nichtleitenden Faserarmierungen verwendet werden oder es werden, anstelle der Bodenschleifen, Radarsensoren zur Überwachung des Schrankenbereichs verwendet.
Selbstverständlich übernehmen wir sämtliche Wartungsarbeiten an den von uns installierten Anlagen.
Bei Störungen garantiert unser Reparaturservice schnelle und kompetente Hilfe vor Ort. 90 % aller gängigen Ersatzteile führen wir auf unseren Servicefahrzeugen direkt mit.
Auf Wunsch bieten wir Ihnen flexible Wartungsverträge an. Zudem führen wir Servicearbeiten auch an bestehenden Schrankensystemen von Magnetic und FAAC durch, die nicht von uns installiert wurden.
Qualität zahlt sich immer aus
Ein erheblicher Teil unserer Einsätze entfällt auf die Reparatur von Fremdanlagen. Diese Erfahrung bestätigt uns täglich: Eine solide Planung und Investition in Qualität verhindern teure Ausfälle und Folgekosten.
Setzen Sie daher lieber gleich auf eine nachhaltige Lösung.
Kontaktieren Sie uns für eine schnelle und professionelle Hilfe bei technischen Störungen an Ihrer Schrankenanlage.
Jedes erfolgreiche Projekt beginnt mit einem Gespräch
Unterpilsbach 27
4840 Vöcklabruck
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